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DS Dienstleistungen Tatortreinigung Pressebericht Main-Echo
Presseartikel Main-Echo / Bote vom Untermain vom Mi, 08.05.19

Nach dem Feuer in Hasloch: Nur eine Bibel blieb unversehrt

 
Großbrand: Schaden im niederen fünfstelligen Bereich
 
»Es war scho­ckie­rend«, sagt Da­ni­el Schä­fer vom Un­ter­neh­men DS-Di­enst­leis­tun­gen, als er in der Nacht zum Sonn­tag die Nach­richt vom Brand in sei­ner La­ger­hal­le in der Bahn­hof­stra­ße in Has­loch er­fuhr. Al­les ist zer­stört, ein­zig ei­ne Bi­bel konn­te na­he­zu un­ver­sehrt aus dem Schutt ge­bor­gen wer­den.

 
»Die Kriminalpolizei war da und hat den Ort freigegeben«, so Schäfer am Montagnachmittag. Einzig zu einer möglichen Brandursache hätten sich die Beamten noch nicht geäußert. Er vermutet, dass ihm das Ergebnis in Kürze schriftlich zugehen wird. Bis dahin muss und wird es weiter gehen mit dem Unternehmen. »Klar machen wir weiter«, betont der Firmeninhaber. Eine wichtige Information für die drei festangestellten Mitarbeiter und vier Teilzeitkräfte sowie für alle Kunden. Allerdings muss zunächst einmal die Ausrüstung neu angeschafft werden. Denn im Gebäude, das vielen Menschen als »Trödeleck« bekannt ist, waren zugleich die Werkstatt und die Büros der Familie Schäfer untergebracht. »Werkzeug oder Ozongeräte sowie spezielles Desinfektionsmittel für Tatortreinigungen, alles müssen wir neu kaufen«, zählt Daniel Schäfer auf. Auch der Transporter, der in Flammen aufging, fehlt jetzt zum Einsatz.

 
Unterlagen verbrannt
 
Natürlich muss das Unternehmen in Vorleistung gehen, bis die Versicherung den Schaden begleicht. Mit verbrannt sind auch alle geschäftlichen Unterlagen. Wie durch ein Wunder blieb als einziges Artefakt bei den vielen Möbeln und Accessoires ausgerechnet eine Bibel nahezu unversehrt. Lediglich der Einband ist angebrannt. Die Seiten dagegen sind alle noch lesbar.

Ein Wohnmobil, das Vermieter Edgar Hepp in der Halle untergestellt hatte, ist zusätzlich komplett ausgebrannt. In Mitleidenschaft gezogen wurden zudem ein Baum auf dem Gelände sowie die angrenzende Halle auf dem Nachbargrundstück am Dach. Von zwei Stapeln Holz, ebenfalls auf dem Nachbargrundstück, ist nur die Abdeckfolie geschmolzen. Das Holz hat das Feuer allerdings überstanden. Defekt ist dagegen eine Straßenleuchte, die durch die große Hitze geschmolzen ist. Bereits am Montagvormittag war ein Mitarbeiter der Bayernwerke da. Er musste die Untersuchungen der Kriminalpolizei abwarten und hat dann aufgegraben und das Grundstück vom Strom abgeklemmt. Die anderen Häuser in der Bahnhofstraße konnte der Mitarbeiter dagegen wieder mit Strom versorgen.

 
Doch es gibt auch gute Nachrichten: »Wir haben mit dem Vermieter geredet, das Trödeleck wird wieder aufgebaut«, so Schäfer. Die Frage, die er am Montag am häufigsten habe beantworten müssen.

 
STEFFEN SCHRECK

 
» Wir haben mit dem Vermieter geredet, das Trödeleck wird wieder aufgebaut. « Daniel Schäfer, DS-Dienstleistungen

 
Hintergrund: Firma DS-Dienstleistungen
 
Die Firma DS-Dienstleistungen mit Sitz in Hasloch ist spezialisiert auf Wohnungs- und Geschäftsauflösung, Entkernung, Entrümpelungen, Messiwohnungen, Grossobjekträumungen sowie Tatortreinigungen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich in erster Linie in Unterfranken von Aschaffenburg über Miltenberg, Wertheim und Marktheidenfeld bis Würzburg. In der Trödelecke wurden Ware aus Haushalts- und Geschäftsauflösungen, alt, neu oder gebraucht zum Verkauf angeboten. ()
 

DS Dienstleistungen Tatortreinigung Pressebericht Main-Echo
Presseartikel Main-Echo / Bote vom Untermain vom Mo, 06.05.19

Großbrand in Haslocher Lagerhalle
 
Unglück: Schaden wohl im sechsstelligen Bereich - Feuerwehrfrau leicht verletzt - Bahnstrecke zeitweise gesperrt
 
 
Sonntag, 05. 05. 2019 - 14:27 Uhr
 
Ein Großbrand ei­ner La­ger­hal­le in der Bahn­hof­stra­ße in Has­loch hat in der Nacht zum Sonn­tag zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te aus drei Land­k­rei­sen und zwei Bun­des­län­dern in Atem ge­hal­ten. Ein Ga­s­tank, ein Con­tai­ner mit La­cken und Far­ben so­wie Stein­wol­le, die lan­ge für klei­ne­re Glut­nes­ter sorg­te, for­der­ten die Feu­er­wehr­leu­te.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Der Schaden wird laut Polizeisprecher Enrico Ball wohl im sechsstelligen Bereich liegen. Mehrere Zeugen meldeten den Brand laut Polizei gegen 0.45 Uhr. Wie Main-Spessarts Kreisbrandrat Peter Schmidt unserer Redaktion berichtete, war die 30 mal 15 Meter große Halle bereits im Vollbrand als die ersten Kräfte eintrafen.

 
Wehren aus drei Kreisen
 
Nach und nach rückten bayerische und baden-württembergische Feuerwehren aus den Kreisen Main-Spessart, Miltenberg und Main-Tauber an. Beteiligt waren die Wehren aus Hasloch, Hasselberg, Faulbach, Breitenbrunn, Wertheim, Schollbrunn und Kreuzwertheim. Das Rote Kreuz sicherte den Einsatz ab. Um das Feuer zu löschen, förderten die Einsatzkräfte laut Schmidt mehr als sechs Versorgungsleitungen Wasser aus dem Main: 800 Liter pro Leitung pro Minute, also 4800 Liter pro Minute. Da die Wasserleitungen über die Bahnschienen gelegt werden mussten, waren die angrenzende Bahnstrecke sowie die Staatsstraße zwischen Hasloch und Faulbach zeitweise gesperrt. Auch ein Notfall-Manager der Bahn war vor Ort. Schmidt sagte: »Die Lagerhalle ist trotzdem runtergebrannt. Das war nicht zu verhindern.« Die Nachbargebäude konnten die Einsatzkräfte aber schützen. Einen Gastank und ein benachbartes Gebäude kühlten die Wehrleute.

 
Gegen 2.30 Uhr gelöscht
 
Aus einem Container, in dem Lacke und Farbdosen waren, kamen durch die Hitze immer wieder laute Schläge. Die Kräfte löschten den Container mit Schaum ab. Steinwolle, die in der Halle gelagert wurde, wurde zu mehreren kleineren Glutnestern und beschäftigte die Kräfte deshalb länger. Ein Wohnmobil, das in der Halle stand, ist ausgebrannt. Gegen 2.30 Uhr war der Brand dann vollständig gelöscht. Beim Einsatz erlitt eine Feuerwehrfrau einen Schwächeanfall und musste vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die weiteren Ermittlungen, konnte laut Ball aber die Halle wegen Einsturzgefahr noch nicht betreten.

 
VERONIKA SCHRECK

DS Dienstleistungen Tatortreinigung Pressebericht Main-Echo
 
Presseartikel Main-Echo / Bote vom Untermain vom Di, 20.11.2018
Emotionen einfach wegwischen
 
Marktlücke: Faulbacher Dienstleistungsfirma bietet seit gut einem Jahr bundesweit auch Tatortreinigung an
 
Ihre Arbeit beginnt da, wo sich andere vor Entsetzen übergeben. So beschreibt Heiko Schotte in der Serie »Der Tatortreiniger« die Aufgabe der Männer und Frauen, die meist nach einem Mord oder Selbstmord anrücken müssen, um die entsprechenden Spuren zu beseitigen.
In dieselbe Gilde gehören Daniel Schäfer und Alexander Beck von der Firma DS-Dienstleistungen aus Faulbach. Deren Hauptgeschäft sind Entrümpelungen, doch seit gut einem Jahr bieten sie auch professionelle Tatortreinigung an.
 
Bei der Suche nach weiteren möglichen Angeboten des Unternehmens kamen beide auf diese sehr ungewöhnliche Idee, eine echte Marktlücke. »Die nächsten sind in Aschaffenburg und Würzburg«, sagt Schäfer. Nach seinen Angaben ist es kein Ausbildungsberuf, entsprechend würden sich auf dem Feld auch viele schwarze Schafe tummeln.
 
Zertifikat nach Lehrgang
 
Schäfer und Beck haben aber im Dezember 2017 an einem einwöchigen Speziallehrgang in der Sanitätsschule Nord Hamburg teilgenommen und dürfen sich damit zertifizierte Tatortreiniger nennen. Die Inhalte unter anderem neben rechtlichen Grundlagen: Verwesungs- und Leichengeruch, Körpersekretionen und Schwerkraft, Infektionsgefahren, Reinigung, Desinfektion und andere Maßnahmen.
 
Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: ein Leichenfund im Hofgarten Wertheim. Über mangelnde Arbeit kann sich das Duo nicht beklagen. »Zehn Fälle haben wir bestimmt schon gehabt«, schätzt der Mann von Geschäftsführerin Maike Schäfer. Der letzte sei nach einem Selbstmord im Kreis Würzburg gewesen.
 
Auch nachts im Einsatz
 
Die Kunden würden sie meistens beauftragen nach einer Suche im Internet oder auf Empfehlung von Bestattern. Wobei das Motto »allzeit bereit« gilt, 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr. »Das gab es schon oft, dass wir mitten in der Nacht und am Wochenende alarmiert wurden«, erinnert sich Beck. Etwa bei einem Selbstmord, nach dem ein Treppenhaus in Tauberbischofsheim gereinigt werden musste. Voraussetzung für die Arbeit der Tatortreiniger ist, dass die Polizei ihre beendet hat »Sobald das Siegel weg ist, dürfen wir die Wohnung betreten«, schildert Schäfer die Vorgaben.
Besonders in Erinnerung geblieben ist beiden ein Einsatz in München, bei dem eine Frau mehrere Wochen tot in ihrer Wohnung lag, bis sie gefunden wurde. Zeit, sich große Gedanken um das Schicksal der Menschen zu machen, deren Hinterlassenschaften sie beseitigen, haben sie nicht oder vermeiden es. »Ich blende das aus und mache meine Arbeit, wie wenn ich ganz normal eine Wohnung ausräume«, sagt der 30-jährige Beck.
 
Alles andere als normal sind die Utensilien, die er dazu benutzt: Ganzkörperanzug, der nach jedem Tragen entsorgt werden muss, dazu Mundschutz, Spachtel und ein Spezialreinigungsmittel. Das sieht zwar auch von der Sprühflasche her aus wie ein handelsüblicher Haushaltsreiniger, kostet aber zwischen 150 und 200 Euro. Es wirkt nicht nur als Pestizid und Fleckentferner, sondern zum Beispiel auch gegen HIV-Viren.
 
Mehr als nur Blutflecken
 
Blutflecken zu entfernen ist das wenigste für die beiden, viel schlimmer sah es aus, nach dem Arbeitsunfall, bei dem ein Mann von einer 30-Tonnen-Maschine erschlagen wurde. »Alle Flüssigkeiten, die im Menschen drin sind, waren da verteilt«, kommentiert Beck nüchtern. Trotzdem ist nach seinen Angaben jeder Tatort wieder bewohnbar zu machen. Zunächst müsse jedoch alles entsorgt werden, was in einem Meter Umkreis der Leiche war, auch der Boden und bei längerer Liegezeit der Estrich. Also ganz anders wie das oft in Krimis zu sehen ist. »Der Teppich wird rausgemacht, da gibt es kein Wenn und Aber«, unterstreicht Schäfer. Zum Abschluss der Reinigung setzen die beiden ein 1000 Euro teures Ozongerät ein, dass Erreger in der Luft abtötet. »Das riecht dann, wie wenn ein Gewitter durchgezogen ist«, beschreibt Beck.
 
Kosten unterschiedlich
 
Für Tatortreinigungen stehen Beck und Schäfer bundesweit zur Verfügung, den entsprechenden Auftrag geben Hauseigentümer oder Hinterbliebene Was ihr Einsatz kostet? »Es gibt Tatortreinigungen, die kosten 20 000 Euro, es gibt welche, die kosten 5000 Euro«, kann Schäfer die Frage nicht eindeutig beantworten. In jedem Fall ist es wohl so lukrativ, dass DS die Sparte ausbauen will.
 
Bei aller Nüchternheit, mit der beide ihren Beruf ausüben, kommen sie doch bei einer Frage ins Grübeln. Wie es wäre, wenn sie den oder die Getöteten kennen würden. Schäfer: »Ich wüsste nicht, ob ich das könnte.«
 

RALPH BAUER
 
 
Hintergrund: Tatortreiniger
 
Tatortreiniger werden gerufen, wenn es gilt, körperliche Hinterlassenschaften von Leichen zu entfernen. Was häufig besonders bei Gewalttaten der Fall ist. »Wenn wir mit der Spurensicherung fertig sind, kann der Hauseigentümer die Reinigung veranlassen«, gibt Björn Schmitt von der Pressestelle der unterfränkischen Polizei Auskunft. Eine durchschnittliche Zeitdauer kann er nicht nennen, die Spurensicherung könne zwischen einer Stunde und mehreren Monaten dauern. Ihm sei kein einziger Fall bekannt, wo die Polizei eine Tatortreinigung angeordnet habe. Dies geschehe meist durch den Hauseigentümer, die Angehörigen oder auch die Kommune. ()


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